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Wellness ist der neue Luxus

Es gibt Menschen, die Wellness, das Management und die Planung von Wellness, zu ihrem Beruf gemacht haben. So zum Beispiel Patrizia Scafati, Ingenieur und Projektmanager, Verantwortliche für Investitionen und Mitglied des Verwaltungsrats von Terme di Saturnia. Sie spricht mit uns über die letzten Hotelprojekte der Feidos Gruppe.

Wellness ist der neue Luxus

Der Investor Feidos erwarb im Jahr 2018 gemeinsam mit dem amerikanischen Fonds York Capital das Anwesen Terme di Saturnia für 40 Millionen Euro von der Mailänder Familie Manuli. Die Gruppe besitzt mehrere Hotels, von denen unlängst einige saniert wurden.

„In den letzten sechs Jahren durfte ich drei Einrichtungen verantworten, die einzigartige Destinationen im Panorama der Luxushotels darstellen“, erzählt Patrizia Scafati. „Das Hotel Vilòn, ein Boutiquehotel in der Altstadt Roms, das Locanda Rossa in Capalbio, ein reizvolles Landhotel in der Toskana (Anm. d. Verf.: gehört nicht zur Feidos Gruppe) und das Resort Terme di Saturnia mit der Thermalquelle, die weltweit einzigartig ist und eine uralte Tradition besitzt.“

Um die drei Bauobjekte kümmerten sich drei Teams. Bauplaner und Interior-Designer vom Vilòn in Rom war der Bühnenbildner Paolo Bonfini. Für die Erweiterung des Locanda Rossa wurde der Architekt Tommaso Ziffer angeheuert, dem mit Paolo Cattaneo und Paolo Pejrone zwei Planer für die Gestaltung der Außenbereiche und Grünanlagen zur Seite gestellt wurden.

Bei der baulichen und anlagentechnischen Sanierung von Terme di Saturnia verließ man sich auf Lombardini22. Das Interior-Design verantwortete das Londoner Büro ThDP und der Architekt Paolo Pejrone gab uns wertvolle Ratschläge zur neuen Grünanlagengestaltung im Thermalpark. Aus dem Zusammenspiel all dieser unterschiedlichen Handschriften und Ansätze gingen einzigartige Erlebniswelten hervor, die auf verschiedene Kundengruppen abzielen.“

 

Wie hat sich das Luxuskonzept verändert und auf welche Bereiche legen Ihre Gäste besonders Wert?

 „Das Luxuskonzept hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Exklusivität kann ein ausgenommen stilvolles, einladendes Bad bedeuten oder eine Lese- und Schreibecke, die zum Meditieren oder Arbeiten einlädt, ein abgelegenes Refugium im Garten, wo man einen Drink genießt oder bei einem Buch verweilt, oder ein Plätzchen mit einem großartigen Ausblick zum Entspannen und Musikhören. Es sind Orte, an denen man verweilen möchte, an denen man sich wohlfühlt und mit sich selbst und der Welt im Einklang ist.

 

Welche Services, auch digitale Services, werden Ihre Hotels künftig verstärkt nutzen?

„Die direkte Beziehung zwischen Personal und Gästen ist unabdingbar und macht den Aufenthalt in einem Luxushotel so einzigartig. Nichtsdestotrotz sind die Einrichtungen mit allen erdenklichen Domotiksystemen ausgestattet. Einige Hotels verfügen über Gästezimmer mit verschiedenen Beleuchtungsszenarien, etwa das Vilòn in Rom, und ein ferngesteuertes Zugangsmanagement. Die Verwurzelung mit der Region, ihren Besonderheiten und die Möglichkeit, sie umweltschonend zu nutzen, bilden einen weiteren Mehrwert. Individuelle Führungen, Rad- oder Wandertouren, Kinderbetreuung, Kochkurse und Spa-Behandlungen, ohne die verschiedensten Sportarten wie den 18-Loch-Golfplatz in Saturnia zu vergessen, können online oder vor Ort in allen unseren Einrichtungen gebucht werden.

 

Welche neuen Raumkonzepte haben Sie für Ihre Einrichtungen entwickelt und zu welchen Zwecken?

„Bei Terme di Saturnia, wo ich derzeit arbeite, richten wir neue Ruheräume und Behandlungsservices für die Resort-Gäste ein. Außerdem eröffnen wir eine Außenbar direkt an den Thermalbecken. Der lange Lockdown hat zu einem neuen Wellnesskonzept geführt. Wellness wird nun intimer und zurückgezogener erlebt, als privater, wahrhaft exklusiver Luxus.“

 

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