Freitag 04 September 2015

Marazzi feierte gestern die offizielle Eröffnung der neuen Fabrik in Fiorano Modenese.

Die feierliche Einweihung fand im Beisein von Maria Elena Boschi, Ministerin für Verfassungsreformen, die das symbolische Band durchschnitt, und Stefano Bonaccini, Präsident der Region Emilia-Romagna, sowie von weiteren Politikern, darunter Francesco Tosi, Bürgermeister von Fiorano, und Claudio Pistoni, Bürgermeister von Sassuolo, Bürgermeister statt. Im Anschluss daran nahmen die Ehrengäste an einer Besichtigung der modernen Betriebsanlagen teil.

Das neue Werk in Fiorano Modenese bildet die bisher umfangreichste Investition, seit Marazzi vom globalen Marktführer im Bodenbelagsegment und multinationalen Konzern Mohawk Industries Inc., der an der New Yorker Börse notiert ist, übernommen wurde.

Der Investitionsplan, den Marazzi gegenwärtig in Italien umsetzt, umfasst die technologische Innovation, die Steigerung der Produktionskapazität, die Vergrößerung der beiden Standorte in Finale Emilia und Fiorano auf das Zweifache sowie die Schulung der Mitarbeiter.

Das neue Werk in Fiorano Modenese, das neben der bereits bestehenden Anlage errichtet wurde, verdoppelt de facto die Produktionskapazität des Standortes, wo in Zukunft jährlich anstatt vier rund neun Millionen Quadratmeter hochwertigen Feinsteinzeugs vom Band laufen werden. Es verfügt über neue Pressen und neue Brennöfen und wird modernste Technologien für die digitale Dekoration, die Färbung, das Abkanten, die Qualitätskontrolle, das Handling und die Verpackung des keramischen Erzeugnisses nutzen.  

Ein besonderes Augenmerk galt bei der Entwicklung der Anlagen der Umweltverträglichkeit sowie der Ergonomie und Sicherheit der Mitarbeiter. Daraus resultieren eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, Systeme für die Wärme- und Prozesswasserrückgewinnung nebst hochmodernen Sicherheitskonzepten.

Das Areal umfasst eine Fläche von 37.500 m2, 9.000 davon sind neu bebaut und mehr als 15.000 neu befestigt. Mehr als 30.000 m2 wurden für die neuen Verkehrswege asphaltiert, in die eine bisherige Kommunalstraße eingebunden wurde, die heute durch die Anlage führt. Für die Baumaßnahmen kamen 6.000 m3 Stahlbeton, 275.000 kg Eisen, 30 km Stromkabel und 6 km neue Rohrleitungen zum Einsatz.

 „Wir sind sehr zufrieden mit der neuen Anlage in Fiorano. Sie nutzt die gegenwärtig modernsten italienischen Herstellungstechniken für hochwertige Keramik, die Umwelt und Unfallschutz berücksichtigen“, sagt Mauro Vandini, CEO von Marazzi. „Ich glaube, dass dieses Projekt vorbildlich belegt, wie attraktiv erstklassige italienische Industrieunternehmen in Branchen wie der Keramik, wo wir weltweit den Beststandard repräsentieren, für internationale Investitionen sind, die dann direkt der gesamten Region zugute kommen.“

 

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