Cavour 62

Bari (BA), Italien

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Eine urbane Atmosphäre, antike Gewölbe aus Stein aus Apulien, Bodenbeläge mit graphischen Mustern und tropische Texturen: So lautet das Erfolgsrezept für eine kleine, elegante Cocktailbar, die versteckt mitten im Zentrum von Bari liegt.

Ein an Ney York erinnerndes Ambiente und tropische Details prägen das neue Cavour 62, eine Cocktailbar im Industrial Style mitten im Zentrum von Bari. Am Corso Cavour, der auch als Shoppingmeile bekannt ist, liegen die angesagtesten Lokale und Läden der Stadt. Das von dem Architekten Stefano Carlone und dem Designer Vincenzo Berlingerio von K1 artStudio entworfene Lokal wurde in einem historischen Palazzo mit großzügigen Kreuzgewölben und hohen Glasfronten realisiert, die die Vertikalperspektive betonen. Die kleine Bar Cavour 62 strahlt jede Menge Persönlichkeit aus. Sie ist in zwei Räume unterteilt, der erste wird als Bar genutzt, mit einem großen, farbigen Tresen und ausgestellten Flaschen, der zweite - etwas abgelegenere - bietet den Gästen Sitzgelegenheiten und eine intimere Atmosphäre.

In diesem modern anmutenden Lokal spielt das Design eine wichtige Rolle. Es schafft eine harmonische Verbindung zwischen einem geschichtsträchtigen Raum aus Stein aus Apulien mit modernen Möbeln und Details: Auf den Bodenbelag des Lokals wurde besonders Wert gelegt, er lenkt den Blick und verleiht den Räumlichkeiten Kontinuität und Charakter. Der Bodenbelag im Eingangsbereich, im Hauptraum und in den Toiletten wurde als regelrechter Dekorteppich mit der Feinsteinzeugkollektion Crogiolo Scenario gestaltet, wobei mit dem Dekor Nero Tappeto 1 ein optisches Design entstand.

Die Verlegung der Fliesen in Kontrastfarben lässt den Raum großzügiger erscheinen. Zweifarbige Vollbordüren und dreieckige Muster wurden abwechselnd verlegt, erzeugen wechselnde Zusammenspiele und verleihen den Räumen mehr Tiefe.

Das gleiche optische Konzept kam im Badezimmer zum Einsatz. Hier bildet der zweifarbige Bodenbelag den Mittelpunkt der Räume, in Kombination mit Wänden und Sanitäreinrichtungen in Total Black.


Ph. Berenice Verga

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