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Die fugen zwischen den fliesen

Die fugen zwischen den fliesen

Der Fugenaufbau zwischen den Fliesen ist Teil des Verlegekonzeptes, denn er beeinflusst sowohl die Optik als auch die technischen Leistungen des Belags. Die Festlegung der Fugenbreite und Auswahl der Dichtstoffe ist daher ein sorgfältig abzuwägender Schritt. Zu beachten gilt es dabei insbesondere folgende Aspekte.

KONTRASTFARBEN ODER TON-IN-TON
Im Handel sind heute Fugenversiegelungsmittel in verschiedenen Farben erhältlich. Die Wahl hängt davon ab, wie sichtbar das Fugenwerk im Belag sein soll. Möglich sind Ton-in-Ton Fugen, farblich auf die Fliese abgestimmte Fugen oder Kontrastfugen, die sich deutlich vom Grundton der Fliese abheben und gut sichtbar sind.

REKTIFIZIERTE ODER NATURKANTEN
Die Struktur der Fliesenkanten ist entscheidend für die Art der Fuge. Rektifizierte Kanten ermöglichen einen besonders schmalen Fugenaufbau, der optisch einen durchgehenden Belagsaufbau bildet und ideal für moderne Objekte ist (Mindestfuge). Fliesen mit Naturkanten erfordern den Einzug einer breiteren Fuge (mehr als 2-3 mm) mit einem traditionellen optischen Aufbau (offene Fuge).

VERFUGUNG
Für das Verfüllen der Belagfugen sind mit der Norm UNI EN 13888 konforme Fugenmörtel erforderlich, die planerischen und Belastungsanforderungen gewachsen sind, z.B. im Bereich möglicher chemisch aggressiver Substanzen. Nur so sind Fugen vor Verunreinigungen, Wasserinfiltrationen und Bakterienansammlungen sicher geschützt.

Quelle: “Ceramica Amica”. Kriterien fuer die richtige Wahl italienischer Keramk. Confindustria Ceramica e Edicer SpA. 2013