<link rel="stylesheet" href="/static/CACHE/css/5ed222c53f38.css" type="text/css" media="screen, projection">

Wände, Fußböden und Einrichtungen. Tipps für die perfekte Gestaltung

Wände, Fußböden und Einrichtungen. Tipps für die perfekte Gestaltung

Wenn wir eine Sanierung und folglich auch eventuelle Abbruch- und Rekonstruktionsarbeiten planen, müssen wir beachten, dass es Stützwände (mit einer nicht veränderbaren Stärke von 30/40 cm je nach Alter des Gebäudes) und Trennwände (Platten zur Abtrennung der Räume innerhalb einer Wohnung) gibt.

Ein Fußboden besteht aus mehreren Schichten: Die Bodenplatte, die das Trägerelement ist und eine Stärke von ca. 25 cm besitzt. Der Unterboden, bestehend aus einer Mörtel- und Sandschicht, in die Stromkabel und Wasserrohre eingebettet werden können und die ungefähr 4 bis 7 cm dick ist.

Und schließlich der Bodenbelag, der nach den individuellen Geschmacksvorstellungen gewählt wird (z.B. aus Holz, Keramik, Kunstharz) und dessen Stärke zwischen 8 und 40 mm schwanken kann.

Die Optik der Beläge ist genau zu erwägen, um übereilte Entscheidungen zu vermeiden. Merken Sie sich, dass die Wahl der Wand-, Boden- und Deckengestaltung jedem Raum einen ganz bestimmten Charakter verleiht.

Im Anschluss an diese Überlegungen, die im Fall einer umfassenderen Sanierung angestellt werden sollten, steht die Wahl eines Wohnstils an, der unseren persönlichen Charakter am ehesten repräsentiert.

Ich schlage Ihnen den Vintage-Stil vor.

Er befindet sich auf halbem Wege zwischen Klassik und Moderne. Im Rahmen eines zeitlosen Designs sind moderne Raumgestaltungen und -konzepte möglich, in denen Möbel und Einrichtungsaccessoires, die der eigenen Lebensgeschichte entstammen, ihren festen Platz finden.

Wenn auch die Zeit vergeht, so ist ein Erinnerungsstück doch von bleibendem Wert.

Wir könnten Feinsteinzeug mit Holzoptik ("Treverkhome") wählen. Vielleicht ein schönes, wohnliches Eichenholz für den Living-Bereich.

Für das Bad ist ein Belag von Marazzi die ideale Lösung, denn er ist praktisch und elegant zugleich. Ich würde mich für eine neutrale Nuance entscheiden, zum Beispiel "Pietra di Brera (Evolutionstone)" von "SistemN" oder "Brooklyn".Diese Artikel können überdies auch anstelle des Parketts im Wohnbereich verwendet werden.

Der Vintage-Markt blüht und gedeiht. Man kann Möbel und Wohnaccessoires, die dunklen Kellern oder staubigen Dachstühlen entstammen, in Auktionen, auf Trödelmärkten und im Internet aufstöbern.

Galerien für klassisches und Vintage-Design wie in Antiquitätengeschäften bieten außergewöhnliche Gegenstände, die von der Zeit gezeichnet sind und entsprechend „aufgemöbelt“ ihre einstige Schönheit wiedererlangen.

Ich habe zum Beispiel die nüchterne Eleganz der 50er Jahre wieder entdeckt, als man die Funktionalität in Verbindung mit den warmen, wohnlichen Farben der Möbel zu entdecken begann.

Heute würde ich den Vintage-Stil mit sehr lebhaft gestalteten Textilien in Ocker-, Braun-, Petrol- und Orangetönen kombinieren.

Vergessen wir auch nicht, dass jede Einrichtung mit dekorativ gehängten Bildern an der Wand eine gelungene Abrundung erfährt. Und last but not least: Die Wahl der Beleuchtung. Sie sollte nicht nur unter funktionalen Aspekten, sondern vielmehr als Einrichtungselement betrachtet werden.