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Triennale: vier in Entwicklung befindliche Biegungen

60 Jahre nach dem Entwurf der ikonischen Keramikfliese von Gio Ponti und Alberto Rosselli beweist diese erneut ihren zeitlosen Wert.

Triennale: vier in Entwicklung befindliche Biegungen

Die ikonische Fliese Triennale, die Gio Ponti zur Gelegenheit der infolge auch als Namensgeber dienenden Messe Triennale in Mailand 1960  entworfen hatte, hat mit ihrer „vierfach gebogenen Form” die quadratischen oder rechteckigen Formklassiker hinter sich gelassen und so Design-Geschichte geschrieben. DieKeramikfliese hat sich mit ihren geschwungenen Profilen, ihren glänzenden Oberflächen und unterschiedlichen Farben auf Anhieb zur Hymne an die Modularität und Flexibilität erhoben. Ein geniales Verlegemuster mit unzähligen Kombinationsmöglichkeiten, das die Harmonie der Gegensätze zum Motto erhebt: voll/leer, positiv/negativ, gerade/gebogen, horizontal/vertikal. Übertragen auf alleMarazzi Kollektionen vervielfacht sie heute ihre Ausdruckskraft ganz wie eine universelle Sprache in einem von Unendlichkeit geprägten Texturen- und Farbspiel.

Triennale feiert heute ihr Comeback in neuen Kollektionen, bei denen sich Farbe, ob glänzend oder matt, ob im Kontrast oder Ton-in-Ton, in den Vordergrund drängt. Aktuell erobert die ikonische Form alle Kollektionen der Marke, präsentiert sich in zwei Größen (10×15,5 und 30×46,5 cm) sowie mit den Technologien Feinsteinzeug und Einbrand für Bodenbeläge und Wandverkleidungen und stellt so eine Vielseitigkeit im 360°-Modus unter Beweis. Auf diese Weise kann das grafische Muster der viermal gebogenen Fliese beispielsweise mit der Ausdruckskraft von Harz, Steinen, Zement und Marmoren verschmelzen, die im Angebot der Kollektion Grande sind oder aber mit den architektonischer und technischer orientierten Abmessungen der Linie SistemS. Aber auch mit den Farbcodes und der Retro-Faszination von D_Segni aus dem Katalog Crogiolo. 

Triennalesetzt sich in einem offenen, kontinuierlichen zwischen Geschichte, Technologie, Design, Industrieprodukten, Form und Materie, Keramik und Feinsteinzeug angesiedelten Dialog über Epochen, Oberflächen und Kontexte hinweg.

Die Fliese Triennale ist zu sehen auf der Ausstellung „Gio Ponti: Amare l’architettura“, die bis zum 27. September 2020 im Museum Maxxi in Rom läuft, wo sie neue Varianten in zwei Zusammensetzungen präsentiert.

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