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Ein neues Portal mit üppigem Pflanzenbewuchs - Symbol einer industriellen Vergangenheit

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Ein neues Portal mit üppigem Pflanzenbewuchs - Symbol einer industriellen Vergangenheit

Das Projekt des Architekturbüros L2 Architetti in einem ehemaligen Industriegelände zu dessen Umwandlung in eine Wohnanlage hat zu einer interessanten architektonischen Neuordnung des Stadtviertels mit umfassenden Grünanlagen geführt.

Wir befinden uns in der Metropolregion von Mailand in der Stadt Sesto San Giovanni, Via Fratelli Casiraghi, wo das Mailänder Architekturbüro L2 Architetti (Francesco Lorenzelli, Cristina Lancetti und Federico Lorenzelli) für die Sanierung des letzten ungenutzten Teils eines ehemaligen Industriekomplexes in halbzentraler Lage und dessen Neugestaltung für Wohnzwecke beauftragt wurde. Angesichts eines ziemlich ungeordneten urbanen Kontextes war es erforderlich, für das neue Wohnviertel eine architektonische Neuordnung zu schaffen.


„Für die Gestaltung der Wohnanlage wählten wir eine ausgeglichene Anordnung mit vier Gebäuden“, erklärt Francesco Lorenzelli, „von denen drei für Wohnzwecke ausgelegt wurden, d.h. ein Gebäude mit vier und zwei mit sechs Stockwerken, und das vierte als Zugangsstruktur mit der Rezeption und den Versorgungseinrichtungen für die Wohnanlage dient.“ Somit stehen insgesamt 65 Wohnungen der Klasse A zur Verfügung.
Die wohl überlegte Ausgeglichenheit schlägt sich auch im Anteil der Freiräume und der großzügigen Grünbereiche nieder, die als Leitmotiv des gesamten Komplexes betrachtet werden können, da sie bereits am neu konfigurierten Eingangsportal unmittelbar erkennbar sind, wie der üppige Pflanzenbewuchs auf dem Portal selbst und das Grün, das bis auf die Straße reicht, beweisen. Die Geometrie, die imposanten Abmessungen, aber vor allen Dingen die High Performance Feinsteinzeugplatten Mystone Ceppo di Gré von Marazzi, die als Verkleidung in der Farbe Grey im Großformat von 75x150 cm eingesetzt wurden, verweisen auf den ehemals industriellen Charakter des Komplexes.


„An den Wohngebäuden“, führt der Architekt weiter aus, „sind die Materialien der Fassade in hellfarbiger Streichoptik für die Bereiche mit Wärmedämmverbundsystem ausgeführt, während die Verkleidung mit den Platten Mystone Ceppo di Gré für die übrigen Partien - interessant das Detail der Fassade mit Fortsetzung bis in den Hausflur - und innerhalb der Gebäude im Erdgeschoss, in den Treppenhäusern und in einigen seitlichen Bereichen mit Fensterfront vorgesehen ist“, womit eine optisch ideale Verbindung zwischen In- und Outdoor geschaffen wird.


Die Kollektion Mystone Ceppo di Gré,die in 4 Naturfarben und in zahlreichen Größen und Oberflächenfinishs verfügbar ist, kann auch mit der innovativen rutschhemmenden Technologie StepWise aufwarten, die sich bei Böden mit starker Begehungsfrequenz als unerlässlich erweist, doch gleichzeitig Oberflächen mit weicher Haptik garantiert.


Für den Bodenbelag in den Hausfluren – im schönen farblichen Kontrast mit dem Rot der Wände – bevorzugte man stattdessen das neue Finish Mystone Basalto Piombo Natur, das die Kompaktheit von Lavagestein in Reinform wiedergibt und ebenfalls die Technologie der überlegenen Leistungsmerkmale „High Performance“ zur Gewährleistung von Widerstandsfähigkeit und Vielseitigkeit der Oberflächen in Innen- und Außenbereichen vorweisen kann. Die gleiche Kollektion, jedoch in der Version mit strukturierter Oberfläche, wurde für die Verkleidung der Böden der Eingangshalle ausgewählt.


Fotos: Andrea Martiradonna

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